Der große Stöber

Jetzt am Start: Kickoff in der Alten Lohnhalle

Das Projekt von Kunstprodukt zum Kulturhauptstadtjahr: Das Internetportal "Der große Stöber - Ruhr" ist am Start. Das Portal stellt außergewöhnliche, inhabergeführte Läden, Werkstätten und Dienstleister im Revier vor. Die Akteure feierten den Start gemeinsam im Hotel Alte Lohnhalle in Essen.


 

Perfekt passend zur Ruhrmetropole

Wo sich in Metropolen wie Köln oder Amsterdam solche Läden oftmals in bestimmten Straßenzügen konzentrieren, braucht man im Ruhrgebiet eine Anfahrtsbeschreibung zu diesen häufig versteckten Kleinoden der Einkaufswelt.

Kreativ-Biotope mit Geheimtipp-Charakter

Häufig liegen gerade die Läden oder Werkstätten, die „Der große Stöber" vorstellt, abseits der bekannten Einkaufs-routen. Sie sind eher in Hinterhöfen als in den großen Malls zu finden. Insbesondere an der Ruhr haben die Kreativ-Biotope der Konsumkultur den Charakter eines Geheimtipps.

Sie sind manchmal schwierig zu finden, diese Perlen der Einkaufskultur. Kleine Läden zum Stöbern, mit seltenen Fundstücken, Einzigartigkeiten und individuellen Anfertigungen. Sie bilden einen Gegensatz zu Ex und Hopp und trotzen mit ihrer liebevollen Einzigartigkeit der Gleichmacherei gigantischer Kaufhausketten.

Die Vorteile auf einen Blick

* Geradlinige, einheitliche Präsentation des Geschäftes
* Das Umfeld stimmt - ebenso seriöse wie originelle Präsentation des Besonderen der Region
* Zielgruppe klar definiert und angesprochen
* Redaktioneller Teil hält Seite aktiv und lebendig
* Ausweitung der Aktionen (z.B. mit Shoppingtouren) möglich
* Die Seite flicht ein Netzwerk: Auf den Seiten für Läden (auch ausschließlich interner) Austausch möglich

Auch dabei sein?

Das Prinzip ist ganz einfach: Die Läden werden angesprochen, ob sie mitmachen möchten. Falls Sie jedoch einen Geheimtipp haben, den Sie uns mitteilen möchten, also einen Laden kennen, der Ihrer Meinung nach unbedingt hier vertreten sein sollte, rufen Sie uns an oder schicken Sie Kunstprodukt eine E-Mail. Wir treten gerne mit den Ladenverantwortlichen in Kontakt und informieren sie über die Konditionen.

 

 

Wie alles begann

Ende der Neunziger Jahre entstand die Idee eines besonderen Shopping-Guides für das Ruhrgebiet: Es sollten die außergewöhnlichen Einkaufsmöglichkeiten dargestellt werden - Läden mit ausgefallenem Angebot oder mit eigener Herstellung. Läden, für die es sich lohnt, einen längeren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen.

Das Buch

Beate Schwedler stöberte die besonderen Läden zwischen Moers und Unna auf und wurde Herausgeberin des Buches „Der große Stöber", das 1999 im grafit-Verlag Dortmund erschien. Das Buch verzeichnete 150 Läden und wurde ein Führer durch diese lebendige, quirlige Szene. Rund 10.000 Bücher wurden im ersten Jahr verkauft. Und auch die Laden- oder Werkstattbesitzer unterstützen das Projekt gerne (das auch damals bereits aufgrund immenser Druckkosten nur mit einem Unkostenbeitrag der Läden zu finanzieren war). Allerdings hatte das Buchprojekt auch Nachteile. Denn in der wechselhaften Szene der kleinen Läden werden Adressen häufig und schnell geändert - das Buch müsste praktisch jährlich neu aufgelegt (und von den Lesern neu gekauft) werden, um aktuell zu bleiben.

 

Valid XHTML 1.0 Transitional CSS ist valide!